Sommer 2017: Zeeland

 

Mittwoch, 26. Juli 2017

Strecke: Maastricht- Maasbracht
Abfahrt: 09:30
Ankunft: 14:30
Km: 41
Schleusen: 2
Betriebsstunden: 159,5 / 4,0

Wir starten um 9:30 Uhr in Maastricht.
Die Schutzschleuse Limmel ist inzwischen fast fertig.

Alles läuft glatt, an der Schleuse Born können wir gleich einfahren. Kleines Mittagessen unterwegs mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Auch an der Schleuse Maasbracht geht es ohne Verzögerung weiter.

Im Passantenhafen von Maasbracht finden wir einen Platz, ziemlich schmal, aber problemlos machbar.  Kibbeling von der Fischbude, danach Mittagsruhe. Um 17:30 Uhr kommt Theo mit seiner Mutter. Nette Unterhaltung auf dem Achterdeck. Im Hafen legt ein junger Mann mit einer schwimmenden Holzhütte an, in dem er sie vor den Steg knallt. Gegenüber liegt eine wunderschöne 17 m lange Super van Craft. Abends kein Fernsehempfang, dafür Rotwein auf dem Achterdeck und Rummycub.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Strecke: Maasbracht – Venlo
Abfahrt: 09:30
Ankunft: 14:00
Km: 33
Schleusen: 2
Betriebsstunden: 163 / 3,5

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Jutta will Brötchen in der Bäckerei am Hafen holen, aber die Bäckerei gibt es nicht mehr. Also gibt es wieder Toastbrot. Auch lecker! Wir starten pünktlich um 9:30 Uhr und sind kurz darauf an der Schleuse Heel.

Wir legen kurz am Wartesteiger an. Nach uns fährt noch ein großes Berufsschiff ein, immer ein etwas merkwürdiges Gefühl (wenn der nicht bremsen kann?!). Dann geht’s weiter bis zur Schleuse Belfeld. Keine Schwimmpoller, wir nehmen erst zwei Poller für Bug- und Heckleine, aber die sind zu weit auseinander, so dass wir nicht umstecken könnten. Also gehen wir mit zwei Leinen an einen Poller, das geht aber nicht besonders gut. Jutta will sich eine neue Strategie fürs nächste Mal überlegen.

Um zwei sind wir in Venlo, aber im Stadthafen schnappen uns die zwei Boote, mit denen wir seit Heel im Konvoi gefahren sind, die letzten beiden Plätze weg. Ich bin etwas frustriert und wir fahren schon wieder in Richtung Ausfahrt, als Jutta sieht, dass ein Bootsfahrer sein Stromkabel einholt. Sie fragt ihn und er sagt, er fährt in 10 Minuten. Wir dümpeln ein wenig herum und dann fährt er tatsächlich aus dem Hafen. Wir legen problemlos an auf dem letzten freien Platz. Neben uns liegen die zwei Boote aus Heel, auf dem einem ein sehr süßer Appenzeller Sennenhund. Danach Mittagspause, Einkauf bei den zwei Brüdern (lecker belgisches Bier und einiges anderes), dann zurück zum Boot, schwer beladen.

Ein Mann versucht seinen Hund zum Betreten des Stegs zu bewegen, indem er es ihm vormacht.

Danach ein bisschen lesen auf dem Achterdeck, Early Evening Beer, und leckere Hamburger bei Burgers and Beers. Rotwein auf dem Achterdeck, Rummycub im Boot und dann gehen wir schlafen.

Freitag, 28. Juli 2017

Strecke: Venlo-Leukermeer
Abfahrt: 08:30
Ankunft: 11:11
Km: 28,9
Schleusen: 1
Betriebsstunden: 165,7 / 2,7

Wir stehen früh auf, frühstücken und fahren um halb neun los. Schöne Morgenstimmung auf der Maas, Sonne, aber auch viel Wind. Nicht viel Verkehr, ein paar große Schiffe, an zwei Fähren kommen wir ohne Warten durch, und um 11:11 kommen wir im Leukermeer an.

Wir sehen einen freien Platz, Nr. 24, legen perfekt an, netter Stegnachbar am Steg sagt „Besser geht nicht!“ und erzählt uns, dass die Platzinhaber heute Morgen für eine Woche weggefahren sind. Alles klar. Danach gehen wir lecker duschen, essen eine Kleinigkeit und ruhen.

Nachmittags fahren wir mit den Rädern an das Reindersmeer, schön wie immer.

In der Nähe der alten Schleuse entdecken wir eine Art Freilichtbühne

Zum Abendessen eine kleine Käseplatte, vorher noch eine Runde Schwimmen und leckeres Early-Evening-Beer. Immer noch kein Sat-Empfang, wir sehen Tagesschau und eine nette von-der-Lippe-Sendung im Internet auf dem iPad. Danach machen wir es uns gemütlich.

Samstag, 29. Juli 2017

Strecke: Leukermeer-Plasmolen
Abfahrt: 09:23
Ankunft: 12:55
Km: 33,6
Schleusen: 1
Betriebsstunden: 168,9/3,2

Jutta joggt zum Supermarkt, um die leckeren dunklen Brötchen zu holen, die wir von früheren Besuchen her schon kennen. Gegen halb zehn starten wir dann. Es ist sehr bedeckt und ziemlich windig. Wenig Schiffsverkehr. Jutta filmt ein Kreuzfahrtschiff und nimmt dazu ihre Sonnenbrille ab. Wenig später fegt ein Windstoß die Sonnenbrille vom Deck und in einem Zug in die Maas. An der Schleuse Sambeek können wir sofort einfahren. Hinter uns kommen die zwei Boote aus Venlo in die Schleuse. Ab hier fahren wir dann wieder im Konvoi bis Mook. Langsam durch den Kanal, die beiden legen an der Wiese an, wir kriegen einen Platz am Kopf des A-Stegs, da, wo wir letztes Jahr auch gelegen haben. Nette Frau vom benachbarten Riesenboot mit großem Hund hilft beim Anlegen.

Duschen, Rest der Spaghetti von gestern zum Mittagessen und dann Mittagsruhe. Wir machen einen kleinen Spaziergang zur Anlegewiese gegenüber, da liegt man auch ganz schön, muss aber römisch-katholisch anlegen. Wir gehen kurz schwimmen, danach Abendessen mit belgischem Bier, Käse und Oliven. Heute klappt der Satellitenempfang gut, wir sehen Tagesschau und Donna Leon, danach noch ein bisschen Rotwein auf dem Achterdeck.

Sonntag, 30. Juli 2019

Frühstück mit leckeren Brötchen aus dem kleinen Supermarkt. Morgens sehr windig und Regenschauer. Um 2 Uhr kommt Lino. Wir essen ein bisschen Taboulé und fahren dann mit Lino im Kangoo nach Kleve. Meine Mutter hatte vergessen, dass wir kommen, hat sich aber über die Überraschung sehr gefreut, vor allem über Lino. Wir gehen Kaffee trinken bei Derks. Danach noch ein bisschen am Brunnen sitzen, und dann fahren wir wieder.

Wir gehen noch mit Lino im Eetcafé „De Boei“ essen, Jutta und ich sehr leckere Spareribs, Lino Schnitzel. Dann fährt Lino wieder, und wir gehen zum Boot zurück. Der Wind hat sich gelegt, wir trinken Rotwein auf dem Achterdeck, danach noch mal Jürgen von der Lippe im TV.

Montag, 31. Juli 2019

Strecke: Plasmolen- Gouden Ham
Abfahrt: 09:49
Ankunft: 14:04
Km: 35
Schleusen: 1
Betriebsstunden: 172,3/3,4

Ich hole Brötchen im Supermarkt, kleines Frühstück und dann geht’s los. Wetter ist schön, wenig Wind. Wir kommen glatt durch bis zur Schleuse Grave. Diese Schleuse kennen wir schon als Verkehrshindernis, und auch diesmal müssen wir 20 Minuten warten, bis sie sich öffnet, Dann kommt noch einer in Zeitlupe durchs Vorbecken geschlichen, und dann schleusen wir in 15 Minuten 3 Meter nach unten. In Gouden Ham ist im ersten Hafen nur noch ein Platz frei, der uns nicht gefällt, und so probieren wir es mal im Hanzeland-Hafen. Wir legen provisorisch an, bezahlen beim Hafenmeister und legen dann an einem langen Passantensteiger an, schön gelegen und ruhig. Vor uns liegt das Boot, das schon in der Schleuse vor uns lag, die Frau, die die ganze Zeit gesteuert hat, kann offensichtlich nicht laufen.

Wir essen ein bisschen, ruhen, und wollen dann zu einem kleinen Strand gehen, den wir unterwegs gesehen haben. Der Hafen ist aber komplett umzäunt, also müssen wir zurück. Auf dem Rückweg spricht uns ein Paar an, die uns in Maastricht in unserem Hafen gesehen haben, als sie mit dem Wohnmobil bei André Rieu waren und wir Boule gespielt haben. Der Mann erinnert sich sogar noch daran, dass Jutta mich 10:6 geschlagen hat. Lustig. Danach gehen wir außen herum zu einem kleinen Strand, der total verlassen ist mit einem verwaisten Gebäude für Toiletten, Kiosk usw. Wir schwimmen ein bisschen und chillen.

Dienstag, 1. August 2017

Strecke: Gouden Ham – Heusden
Abfahrt: 09:15
Ankunft: 13:20
Km: 40,3
Schleusen: 1
Betriebsstunden: 176,1/3,8

Kleines Frühstück, dann starten wir. Um 10:20 sind wir an der Schleuse Lith, wir können sofort einfahren, es liegen auch schon Boote drin. Wir legen rechts an, der erste liegt aber viel zu weit hinten, er muss ein ganzes Stück vorziehen, denn es kommen noch jede Menge Boote. Wir liegen dann mit zehn Booten in der Schleuse. Als das Wasser sinkt, sehen wir, dass unter unserem Poller keine Umsteckmöglichkeiten sind, aber wir kriegen es auch so hin. Hinter uns liegt das Boot „Belle Vie“, das mit uns schon in Belfeld in der Schleuse war, dann in Venlo im Stadthafen und in Plasmolen am Ufer lag. Sie fahren Richtung Ijsselmeer. So sieht man sich immer wieder. Nach der Schleuse fahren wir zwei Stunden bis Den Bosch hinter einem Franzosen her, der vor uns in der Schleuse Lith lag, dann macht er plötzlich mitten auf der Maas eine Kehrtwendung und ist weg. Um 13:20 laufen wir in Heusden ein, machen kurz am Meldesteiger fest und kriegen einen Platz direkt am Hafeneingang mit Blick auf die Maas.

Schön! Nudeln mit Pesto, Mittagsruhe, dann Spaziergang ins Städtchen. Wir entdecken ein neues Delikatessengeschäft und decken uns mit allerlei leckeren Sachen ein. Ein Eis auf die Hand und zurück zum Boot. Wir beschließen, heute Abend auf dem Boot zu essen, kaufen noch ein Brot, machen einen Spaziergang durch Heusden und  sehen uns dann nochmal den wunderschönen Garten an, den wir noch vom letzten Jahr her kennen.

Auf dem Boot gibt es dann Salat mit Tomätchen und Erdbeeren und Bresaola, dazu Brot, dann Käse und schließlich Erdbeeren mit Sahne.